SHG Prostatakrebs Marburg

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SHG Prostatakrebs Marburg

Die Marburger Selbsthilfegruppe wird aktuell von Hans-Werner Biehn vertreten. Der Landesverband veröffentlicht Anschrift und Telefonnummer sowie weitere stellvertretende Ansprechpartner. Gruppentreffen und zusätzliche Bewegungs- beziehungsweise Gesprächsangebote werden regional organisiert. Patienten sollten Ort und Termin vorab telefonisch bestätigen. Für Patienten und Angehörige kann eine Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe vor allem deshalb hilfreich sein, weil dort Menschen mit eigener Krankheitserfahrung miteinander sprechen. Nach Angaben des Bundesverbands Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) dienen Selbsthilfegruppen dem Informations- und Erfahrungsaustausch, der praktischen Lebenshilfe sowie der gegenseitigen emotionalen Unterstützung und Motivation. Die Gruppen werden ehrenamtlich getragen; die Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei. Selbsthilfe ersetzt jedoch keine ärztliche Diagnostik, Behandlung oder individuelle Therapieempfehlung, sondern ergänzt die professionelle Versorgung. Erfahrungen anderer Betroffener können helfen, medizinische Begriffe besser einzuordnen, Fragen für das nächste Arztgespräch zu sammeln und den Umgang mit Themen wie Operation, Bestrahlung, medikamentöser Therapie, Rehabilitation, Nachsorge, Inkontinenz, Sexualität, Partnerschaft oder psychischer Belastung zu erleichtern. Welche Behandlung im individuellen Fall geeignet ist, sollte immer mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten besprochen werden; bei wichtigen Therapieentscheidungen kann auch eine ärztliche Zweitmeinung sinnvoll sein. Viele Gruppen beziehen Partnerinnen, Partner oder andere Angehörige ein und organisieren zusätzlich Fachvorträge, Gesprächsabende oder Kontakte zu zertifizierten Prostatakrebszentren. Vor einem ersten Besuch empfiehlt es sich, den aktuellen Termin, den Treffpunkt und eine eventuell notwendige Anmeldung zu bestätigen. Ehrenamtliche Gruppen können Ansprechpartner, Räume oder Treffrhythmen kurzfristig ändern. Besonders bei Datensätzen, die in dieser Recherche als unvollständig, historisch oder nicht eindeutig gekennzeichnet sind, sollte deshalb zunächst über die genannte offizielle Quelle, eine regionale Selbsthilfekontaktstelle oder den BPS nach dem aktuellen Status gefragt werden. Persönliche medizinische Unterlagen müssen für einen ersten Kontakt normalerweise nicht versendet werden; sensible Gesundheitsdaten sollten nur weitergegeben werden, wenn dies wirklich erforderlich und der Empfänger eindeutig geklärt ist. Für neu diagnostizierte Patienten kann es hilfreich sein, vor dem Treffen einige persönliche Fragen zu notieren: Welche Erfahrungen haben andere mit der Entscheidungsphase gemacht, welche Unterstützungsangebote wurden in Reha und Nachsorge als nützlich erlebt und wo finden Angehörige Entlastung? Solche Fragen eignen sich gut für den Erfahrungsaustausch, ohne dass die Gruppe eine medizinische Einzelfallberatung übernimmt.

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SHG Prostatakrebs MarburgWesterwaldstraße 335043 Marburg