SHG Blasenkrebs Hamburg in Hamburg-Wandsbek

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SHG Blasenkrebs Hamburg in Hamburg-Wandsbek
Die frühere Blasenkrebs-Selbsthilfegruppe Hamburg-Wandsbek ist historisch im ShB dokumentiert. In der aktuellen Ansprechpartnerübersicht wird Wandsbek nicht mehr separat geführt. Deshalb wurden ältere personenbezogene Kontaktdaten nicht übernommen. Aktuell aktive Hamburger Angebote können über den ShB vermittelt werden. Für Patientinnen und Patienten mit Blasenkrebs kann der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe eine wichtige Ergänzung zur medizinischen Behandlung sein. Der Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs beschreibt seine Gruppen als Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige, die verständliche Informationen, Erfahrungsberichte und den persönlichen Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Situation suchen. Besonders hilfreich kann das Gespräch über unterschiedliche Krankheitsverläufe, wiederkehrende Kontrolluntersuchungen, den Alltag während und nach einer Therapie sowie den Umgang mit möglichen Formen der Harnableitung sein. Dabei gilt: Erfahrungen anderer Betroffener können Orientierung geben, ersetzen aber keine individuelle ärztliche Beratung oder Therapieentscheidung. Fragen zu Diagnose, Operation, medikamentöser Behandlung, Bestrahlung, Nachsorge oder Beschwerden sollten immer mit dem behandelnden urologischen beziehungsweise onkologischen Team besprochen werden. Selbsthilfe kann außerdem dabei unterstützen, medizinische Begriffe besser zu verstehen, Fragen für Arztgespräche vorzubereiten und mit Unsicherheit, Ängsten oder Veränderungen im Alltag umzugehen. Angehörige sind bei vielen Gruppen ausdrücklich willkommen. Einige Gruppen bieten neben regelmäßigen Treffen auch telefonische Einzelgespräche, Vorträge mit Fachleuten oder Kontakte zu Kliniken und Krebsberatungsstellen an. Vor einem ersten Besuch sollte der aktuelle Termin, Treffpunkt und gegebenenfalls eine Anmeldung direkt bestätigt werden, weil ehrenamtlich organisierte Gruppen ihre Ansprechpartner oder Räume ändern können. Persönliche Gesundheitsdaten sollten nicht unaufgefordert per E-Mail versendet werden. Für konkrete medizinische Entscheidungen ist es sinnvoll, Befunde und Therapieoptionen mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten zu besprechen; bei wichtigen Entscheidungen kann zusätzlich eine ärztliche Zweitmeinung helfen. Wer neu diagnostiziert ist, kann vor dem Treffen einige Fragen notieren: Welche Erfahrungen haben andere in der Entscheidungsphase gemacht, welche Unterstützungsangebote waren im Alltag hilfreich und welche Anlaufstellen gibt es für Angehörige? Solche Fragen eignen sich gut für den Erfahrungsaustausch. Die Gruppe kann außerdem dabei helfen, seriöse Informationsquellen zu finden und sich auf Gespräche mit dem Behandlungsteam vorzubereiten.