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Drei Tage lang wurde in Ladenburg gefeiert, gelacht, gestöbert, getanzt und gemeinsam Zeit verbracht.
Beim 51. Altstadtfest vom 11. bis 13. September verwandelte sich die historische Innenstadt wieder in eine große Festmeile – und zeigte einmal mehr, wie lebendig Ladenburg sein kann.
Schon am Freitagabend füllten sich die ersten Gassen und Plätze. Mit dem erweiterten Festzeitraum begann das Altstadtfest bereits am frühen Abend und lud bis Mitternacht zum Ankommen, Treffen und gemeinsamen Feiern ein.
Am Samstag wurde aus dem Fest dann endgültig ein großes Altstadt-Erlebnis. Von morgens bis tief in die Nacht waren die Straßen voller Menschen. Musik kam aus verschiedenen Richtungen, vor den Vereinsständen wurde angestoßen und gegessen, und dazwischen zog es die Besucher immer wieder weiter durch die historischen Gassen.
Ladenburg mittendrin
Wer am Wochenende durch die Altstadt unterwegs war, konnte das Fest auf ganz unterschiedliche Weise erleben.
Der Marktplatz war dabei einer der zentralen Treffpunkte. Hier wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und Musik gehört. Das Programm reichte von Pop und Rock bis zu weiteren musikalischen Stilrichtungen – und sorgte dafür, dass der Platz über weite Strecken des Wochenendes ein beliebter Anlaufpunkt blieb.
Doch auch abseits des Marktplatzes gab es viel zu entdecken. Auf dem Gockelsmarkt sorgten elektronische Musik und DJ-Angebote für eine ganz andere Atmosphäre. Auf dem Schulhof der Dalberg-Grundschule standen ebenfalls musikalische Programmpunkte auf dem Programm. Und im evangelischen Pfarrgarten bot Rock@Church vor allem Musikfans einen weiteren Treffpunkt.
So musste man beim Altstadtfest gar nicht unbedingt einen festen Plan haben. Oft reichte es, sich einfach treiben zu lassen.
Zwischen Flohmarkt und Vereinsständen
Ein ganz wesentlicher Teil des Wochenendes spielte sich ohnehin nicht auf den Bühnen ab.
Rund 400 Flohmarktstände verwandelten die Altstadt am Samstag und Sonntag in eine große Schatzsuche. Zwischen Fachwerkhäusern und engen Gassen wurde gestöbert, gefeilscht und so mancher Fund nach Hause getragen. Bücher, Kleidung, Spielzeug, Hausrat und Kuriositäten warteten auf neue Besitzer. Auch für Kinder und Jugendliche gab es eigene Möglichkeiten, Dinge zu verkaufen, zu tauschen oder weiterzugeben.
Dazwischen standen die zahlreichen Vereinsstände. Mehr als 50 Vereine beteiligten sich am Altstadtfest und machten mit Speisen, Getränken und eigenen Angeboten deutlich, wie sehr das Fest vom Engagement der Ladenburgerinnen und Ladenburger lebt.
Mal blieb man nur kurz auf einen Kaffee oder ein kühles Getränk stehen, mal wurde daraus ein langer Abend mit Freunden. Genau diese Mischung aus Vereinsleben, Gastronomie, Musik und Altstadtflair macht das Ladenburger Altstadtfest so besonders.
Für jeden Geschmack etwas dabei
Auch musikalisch war das Wochenende bewusst vielfältig angelegt. Während auf dem Marktplatz gemeinsam gefeiert wurde, gab es an anderen Orten ganz unterschiedliche Klänge zu entdecken.
Wer Lust auf Rock hatte, fand im Pfarrgarten bei Rock@Church seinen Platz. Wer elektronische Musik bevorzugte, konnte am Gockelsmarkt vorbeischauen. Familien konnten das Programm auf dem Schulhof der Dalberg-Grundschule besuchen, während sich an anderen Stellen der Altstadt ganz eigene kleine Treffpunkte entwickelten.
Und manchmal war es gar nicht die große Bühne, die für den schönsten Moment sorgte: ein Musiker am Rand der Gasse, Musik aus einem Vereinsstand oder eine spontane Begegnung mit Freunden, die man lange nicht gesehen hatte.
Sonntag zum Bummeln und Genießen
Auch am Sonntag blieb die Altstadt lebendig. Wer am Vortag lange gefeiert hatte, konnte es nun etwas ruhiger angehen lassen und noch einmal über den Flohmarkt schlendern, bei einem Verein einkehren oder durch die Geschäfte und Gassen bummeln.
Auf dem Marktplatz sorgte die Lazy Sound Company am Nachmittag für einen vielseitigen musikalischen Ausklang. Gleichzeitig wurde im Pfarrgarten noch einmal gemeinsam gesungen und Musik gemacht. Der verkaufsoffene Sonntag bot zusätzlich Gelegenheit, den Besuch des Altstadtfests mit einem Einkaufsbummel durch die Innenstadt zu verbinden.
Was bleibt?
Wenn am Sonntagabend die letzten Besucher nach Hause gehen und die Stände langsam verschwinden, bleibt vor allem die Erinnerung an drei Tage, an denen Ladenburg besonders lebendig war.
An volle Plätze und leere Teller. An Flohmarktfunde und spontane Gespräche. An Musik, die durch die Gassen zog. An Vereine, die mit viel Engagement dabei waren. An Familien, Freunde und Bekannte, die sich irgendwo zwischen Marktplatz, Gockelsmarkt und den kleinen Altstadtgassen getroffen haben.
Das Altstadtfest 2026 war deshalb weit mehr als ein Wochenende mit Bühnenprogramm. Es war ein Fest der Begegnung – und ein Wochenende, an dem die historische Altstadt einmal mehr selbst zur Bühne wurde.
Danke an alle Vereine, Helferinnen und Helfer, Händler, Gastronomen, Musikerinnen und Musiker und natürlich an alle Besucherinnen und Besucher, die das 51. Altstadtfest mit Leben gefüllt haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

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